Termine 2011



Aller guten Dinge sind 3!

Hannes Ackermann holt sich die dritte Deutsche FMX Meisterschaft!

 

Zum dritten Mal in Folge traf sich die Deutsche Freestyle Motocross Szene im Rahmen der Superbike WM am Nürburgring. Wie schon in den Jahren zuvor stieg der finale Wettbewerb der Deutschen Freestyle Motocross Meisterschaft in der ringarena.

Nur eine Woche nach der Auftakt-Veranstaltung in Riesa stand schon die Entscheidung an, wer Fabian Bauersachs als Deutschen Meister ablösen sollte. Den Kampf um die Krone trugen als Hauptdarsteller Hannes Ackermann aus Thüringen und der Berliner Kai Haase aus. Sie hielten die beiden Spitzenpositionen in der Gesamtwertung inne.

Hannes Ackermann, Kai Haase und Robert Naumann holten spektakuläre Sprünge aus ihrer Trickkiste und stellten auch schon in der Qualifikation ihre Backflip Künste unter Beweiß. Die hart umkämpfte Vorrunde gewann Ackermann mit überlegenen 33 Punkten Vorsprung vor Haase und Menge. Neben den Hauptakteuren konnten aber auch einige Newcomer, wie Mike Born und Christian Kleiner sowie das Deutsche FMX Urgestein Sven Schmid mit seinen perfekt ausgeführten Tricks die Menschenmassen begeistern.

Besonderes Show Highlight war der Alfa Romeo Whip Contest, den Kai Haase vor Hannes Ackermann und Florian Menge für sich entschied.

Im Finale der Sinisalo FMX DM ging es dann noch einmal heiß her, denn dem Deutschen Meister winkte neben der Sinisalo Ausstattung noch ein Scheck über 2.000,00 Euro vom Titelsponsor sowie eine Suzuki 250 RM für die kommende Saison.

Mike Plümacher, der nach Backflip Crash in Riesa leicht gehandicapt war, sprang seinen Lauf ohne Backflips, aber mit schönen Holygrabs und flog auf Platz 9 ein. Newcomer Christian Kleiner holte ungeahnt spektakuläre Deadbodies aus dem Trickkästchen, bei denen selbst den Judges der Atem wegblieb.

Tim Kerling, der mit Bilderbuch Cliffhanger und Onehand Seatgrabs verdienter Fünfter wurde, konnte sich gegen Urgestein Tom Ferber durchsetzten, der sich mit Rang 6 zufrieden geben musste.

Sinisalo Fahrer Florian Menge stürzte nach einem tadellosen Run im letzten Sprung und verlor so wichtige Punkte in der Tageswertung. Somit verpasste er das Podium und wurde nur Vierter.

Der mit 37 Jahren älteste Fahrer im Feld Sven Schmid sicherte sich mit perfekten Tsunamis und stylisch ausgeführten Hartattacks den Applaus der Zuschauer und die Punkte der Jurymitglieder. Überglücklich sprang er auf den dritten Platz in der Tageswertung.

Für den Showdown in der ringarena lieferten sich die zwei Topplatzierten der Vorrunde und der Gesamtwertung Hannes Ackermann und Kai Haase eine regelrechte Backflip Schlacht. Letztendlich gewann Ackermann den zweiten Lauf der Sinisalo FMX DM mit seinen Trick Kombinationen um Airplane, Rock Solid, Sideshow und den krassen Flipcombos überlegen und mit 48 Punkten Vorsprung vor Haase.

 

In der Gesamtwertung sicherte sich der erst 21-Jährige Hannes Ackermann damit bereits seinen dritten deutschen Meisterschaftstitel. Kai Haase konnte sich über seine erste Vize-Meisterschaft freuen. Und Mike Plümacher holte sich trotz neuntem Platz in der Tageswertung noch Rang 3 in der Sinisalo FMX-DM 2011.

 




Hannes Ackermann rockt Riesa!

Auftakt der SINISALO Deutschen FMX Meisterschaft

Nach einjähriger Pause wurde Riesa erneut Austragungsort des 1. Laufes der SINISALO Deutschen Freestyle Motocross Meisterschaft. Am vergangenen Samstag sollte der Auftakt vor der Erdgas Arena in Riesa steigen. Starker Regen und Wind ließ ein Springen aber nicht zu und musste so kurzerhand auf Sonntag verschoben werden. Da lachte den Fahrern die Sonne entgegen und nur der Wind bereitete ab und an Probleme. Der Stimmung konnte die Umlegung aber nichts anhaben. Gut 2.000 Besucher, die am Samstag ungesehener Dinge wieder abdüsen mussten, pilgerten auch am Sonntag nochmals zur Ergas Arena und feuerten die Freestyle Motocross Sportler kräftig an.

Mit Hannes Ackermann, Kai Haase, Florian Menge, Robert Naumann, Mike Plümacher, Christian Kleiner und Johannes Schmidt kamen bekannte Gesichter der Deutschen Freestyle Szene in die Lausitz. Aber auch drei absolute Newcomer in Persona von Heinz Seefeld, Philipp Hermann und Tom Neubert wagten den Start. Sie komplettierten das Feld von 11 Fahrern in der Qualifikation. Seefeld und Hermann konnten sich dann auch für das Finale qualifizieren, bei dem nur Neubert als Elfter zuschauen musste. Zu ihm gesellte sich noch Johannes Schmidt, der beim letzten Sprung in der Vorrunde stürzte und bei der Endrunde nicht starten konnte.

Schon in der Qualifikation feuerten Hannes Ackermann, Kai Haase, Mike Plümacher und Robert Naumann Backflips über die Ergas Arena. Tim Kerling, Florian Menge und Christian Kleiner hielten mit Style und vielen Landungskombinationen dagegen. So schloss Kleiner fast jeden Trick mit 1-Hand-Landing ab. Die Vorrunde zeigte aber schon, dass der Kampf ums Podium zwischen Ackermann, Haase, Kerling und Menge tobte. Einzig Naumann und Plümacher hätten mit blitzsauberen Runs und Tricküberraschungen da noch reinspringen können. Plümacher stürzte zwar im Finale, bei seinem letzten Backflip-Trick, flog dann allerdings kerzengerade über den Lenker in die einzige Pfütze auf dem Parcours. Damit gab es Platz 1 im „Wasserspringen“ aber nur Platz sechs im Freestyle. Naumann zog den Backflip über die Kickerrampe und sicherte sich so Rang 5.

Tim Kerling, der in der „Quali“ noch auf Position drei einflog, musste sich im Kampf um die Podestplätze dann aber Florian Menge geschlagen geben. Der landete mit Trickkombinationen wie Saran Wrap to Can Can to No-Hand-Landing und Superman to Heelclicker verdient auf dem dritten Platz.

Kai Haase flippte auf die lange Distanz und glänzte mit fetten Whips und Tsunamis und sicherte ihm den zweiten Rang. Über allen flog der thüringische WM-Fahrer Hannes Ackermann, der im Finale zwar noch etwas mehr zeigte als in der Vorrunde, aber immer noch nicht seine härtesten Tricks auspacken musste, um zu gewinnen. Switchblade, Heelclicker und No-Hand Flips sowie absolut fette Rock Solids, Sideshows und ein Airplane sicherten ihm den Sieg mit sage und schreibe 62 Punkten Vorsprung auf Haase.

In der Gesamtwertung der SINISALO Deutschen Freestyle Motocross Meisterschaftsserie liegt Hannes Ackermann mit 10 Punkten auf Platz 1. Ihm folgen Kai Haase auf Position 2 (9 Punkte) und Mike Plümacher (8 Punkte) an dritter Stelle, da viele der Fahrer nur mit einer Tageslizenz an den Start gingen, die somit nicht für die Gesamtwertung berechtigt.

Schon am nächsten Wochenende erfolgt die Krönung des Deutschen Freestyle Motocross Meisters. Dann starten die Fahrer in der ringarena am Nürburgring im Rahmen des Superbike Wochenendes.

 


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